Der nächste Morgen beginnt ebenfalls spannend. Geburtstagsüberraschungen für Johannes und Holger stehen mit Feuer und Glitzer am Frühstückstisch bereit. Glücklicherweise läuft heute alles etwas entspannter. Wir haben sogar Zeit uns ein bisschen in der Innenstadt umzusehen.
John tätig ein paar Einkäufe. Martin und ich verweilen am Glühweinstand und geniessen das weihnachtliche Nürnberg, bevor wir weiter nach Prag aufbrechen.
In Prag kommen wir vor dem Veranstalter in der Kirche an und haben vor dem Konzert noch Zeit einen Kaffee in einem nahegelegenen Kaffeehaus zu uns zu nehmen.
Das Umziehen gestaltet sich diesmal gar nicht so einfach. Nachdem nur der winzig kleine Raum direkt beim Eingang zum Altar beheizt ist, muss genau geplant werden, wann, wer, was an- oder auszieht, damit es nicht zu größeren Kollisionen kommt. Der Weg auf die Bühne ist also ein Weg in die Freiheit!
Nach dem Konzert führt uns Mirek in eine Pizzeria in der Innenstadt, die zur späten Stunde wohl nicht mehr mit so vielen Gästen gerechnet hat. Müdigkeit macht sich langsam breit, deshalb ziehen wir uns nach dem Essen und einem kleinen Spaziergang in unser Botel zurück. Ja, wir schlafen auf einem Boot, das laut Mirek sehr romantisch sein soll. Ich finde das toll und kann es kaum erwarten an Bord zu gehen. Die Freude bleibt bis nach dem Frühstück leider ganz auf meiner Seite. Die Herren können sich für den spröden Charme des schwimmenden Hotels nicht so richtig erwärmen. Unter Romantik verstehe ich grundsätzlich auch etwas anderes, aber es ist ja der Gedanke, der zählt.
Natürlich würden wir die Stadt nie ohne Mireks Sightseeing Tour verlassen. Er führt uns diesmal zur Prager Burg. Eisig kalt ist es, aber sehr schön. Die Tour endet mit einem Besuch auf einem sehr alten Friedhof, auf dem viele berühmte Persönlichkeiten begraben liegen.
Mit vielen Eindrücken und schönen Erinnerungen verlassen wir Prag und freuen uns bereits jetzt auf ein nächstes Mal in dieser wundervollen Stadt.
Sonja |