"Hagen
rides a Chopper, Baby!"
oder: Holgers Instant-Kühe geben keine Milch
Morgens um halb 10 in Deutschland:
Petrus hat unsere Reisewetterbestellung falsch bearbeitet!!!
Wir konnten das gelieferte Paket: "Regen XXL"
glücklicherweise noch ins "Sonne und Wolken
Sparpaket" umtauschen, Lieferung allerdings erst
nach Ende der Einladephase :-(
So ging es dampfend und nass Richtung Utrecht.
Burger Kings Überleben gesichert (Holger...!
Er hat auch die Fleisch-Milka in der Tüte mitgebracht),
exzessiv abgestaut hinter Oberhausen (ganz Deutschland
war Richtung Utrecht unterwegs und die Oranjes haben
extra für uns ihre Sommerferien beendet und karrten
eifrig ihre Wohnwagen ins Trockene) und nach längerer
Rumkurverei innerhalb der City Limits kamen wir zwar
reichlich verspätet aber gut gelaunt in der wunderschönen
"Domkerk" an.
Wir sound-checkten unverstärkt und starteten das
Konzert ca. eine 1/4 Std. später.
Nach verhaltenen Publikumsreaktionen beim Spielen und
einem etwas verkorksten Abgang (Hollands Goten Bands
starten wohl immer direkt nach dem letzten Akkord ohne
ein "thank you very much... und Tschüß!",
ohne Verbeugen direkt an die Bar!?!), zeugte das vielfache
"you were so brilliant..." aber doch für
eine klasse Performance der Kapelle und ihr Gefallen
beim Publikum.
"Irfan" versüsste uns danach das Einladen.
In Utrecht ist die Parkgebühr der Fahrzeuge
nicht Bestandteil der Künstlerverträge,
so dass Martin, mit reichlich geschmälertem Säckel,
als Chefumparker fungierte und schließlich zu
"Parkuhr's best friend" mutierte!
Zu Fuß haben wir uns weitere Acts im "Tivoli"
und im "Ekko" erwandert, auf dem Weg dorthin
hat dann auch Hagen seinen Chopper klar gemacht.
Matt Howden von "Sieben" haben wir dort
an seinem Merchandise Stand getroffen:
"I got drunk and lost in Poland..." Oh -
diese Engländer!
Aber auch die PERSEPHONE Mannschaft kann was am Glas,
wir strichen allerdings schon gegen 24 h wegen Müdigkeit
die Segel und traten den Abstieg ins Untergeschoß
des "Vianen Hotels" an.
Dort herrscht die 2-Klassengesellschaft:
Oben vergoldete Wasserhähne, im Bereich "London"
aber endet der Marmorfußboden schon ca. 20 m vor
der Zimmertür!
"Etwas weich das Bett!", knurrt Holger,
"Hmm!", kontert Johannes und stellt seine
Clocks zwischen Ehebett und Sololiege - der Fall scheint
klar:
Wir werden alle prima schlafen, PERSEPHONE ist eine
schnarchfeie Band.
Und so beginnt die Rückreise schon um kurz nach
8h, ausgeschlafen aber vollkommen Kaffeefrei, bis
zum nächsten Burger King und bis zum nächsten
Mal...
Tim