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Hannover, 08.02.2008 »


Etwas verspätet machen wir uns auf die Reise zum nächsten Gig. Irgendwie hat Martin die Abkürzung durch den Timetunel genommen, so dass wir doch relativ zeitig ankommen. Da die Seele ja nur so bei 120 km/h mitkommt, kommt diese so etwa ein-zwei Stunden später dazu...
Das alte Labor- ein recht geräumiger, gemütlicher Club. Im Schummerlicht sind einige Poster von Alice Cooper und Sisters of Mercy zu erkennen. Persephone werden heute Abend Auftakt zur Gothic Tanz Nacht sein.
Wir richten die Bühne her und werden in unserem recht kleinen „Backstage-Küche-Abstellraum“ mit einem fantastischen Catering beglückt.
Die Veranstalter scheinen wirklich mit dem Herz bei der Sache zu sein. So dann auch das Publikum, wie sich herausstellt. Gebannt, teilweise schockiert und auch heiter folgen sie Sonjas theatralischen Ausflügen in höchste Höhen und tiefste Abgründe. Das Publikum ist berauscht und der Beifall klingt nach dreimal so vielen Besuchern.
Nach Persephone übernimmt recht schnell der DJ. Die Lautstärke und die elektronischen Klänge stehen zunächst etwas im Gegensatz zu der Darbietung zuvor. Doch mit der Zeit tauchen sie langsam auf- die Fantasiegeschöpfe der Nacht... ein Kunstwerk nach dem anderen betritt die Tanzfläche. Schwer beeindruckt und etwas hypnotisiert beginne ich mich im Halbdunkel mit zu bewegen. Nach ca. 1 –2 Stunden kommen auch Sonja, Holger und der kleine Lord zu den heftigeren Klängen dazu. Ich kann nur sagen, dass es krass ist in der Nähe von Holger zu tanzen. Von Sonja ist man ja schockierendes gewöhnt. Irgendwie geht die kurze Tanzeinlage ohne Verletzungen von statten, so dass wir uns allmählich in Richtung Hotelzimmer begeben, um den Abend gediegen ausklingen zu lassen.

John

   
             
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