Noch ungewöhnlicher: Diesmal war gar keine weite
Anreise nötig, ein Heimspiel sozusagen. Jedoch
war dies mit das stressigste Erlebnis - schließlich
mußte man den stadtverwaltungs- orientierten
Gegebenheiten wie z.B. Öffnungs- zeiten Folge
leisten.
Nichtsdestotrotz kamen wir zu unserem Soundcheck -
ein besonderes Erlebnis dabei: die beste Akustik,
die man sich vorstellen kann!!!
Einzig die Einrichtung der Lichtverhältnisse gestaltete
sich schwierig: Kerzen waren diesmal gar nicht erlaubt
und die voreingestellte
Raumbeleuchtung erwies sich als äußerst unflexibel.
Schließlich, wie sollte es auch anders sein, fanden
wir auch hier eine akzeptable Lösung.
Konzertbeginn: Dank Sonja hatten Toby und ich einen
Anhaltspunkt, wo in welchem Lied wir uns gerade befanden,
naja - einmal war´s nötig, ansonsten erlebten
wir ein schönes Konzert mit spontan abgeänderter
Setlist. Fazit: Man spürte, daß man sich
an die langen Fahrten vor dem Konzert gewöhnt
hatte...
Samstag, 23.03.
Die Anspannung des letzten Tages war zwar noch deutlich
in den Knochen zu spüren, aber wir waren deutlich
ruhiger, zumindest ich.
Dann war es so weit: Das letzte Konzert der Winterreise.
Und es sollte sich als würdiger Abschluß
erweisen: Die Setlist stand, der Sound war brilliant
und Sonja sang so intensiv wie es Persephone persönlich
nicht besser hingekriegt hätte. Das dankbare
Publikum überraschte mit deutlich langem Applaus,
was uns noch vorantrieb - und in "Coming Home"
als Schlußlied der Winterreise seinen Höhepunkt
fand.
Motiviert und frisch gestärkt mit der neuen,
allerersten Live-Erfahrung bei PERSEPHONE darf man
gespannt auf kommende Konzerte blicken und sich von
der dann neuen Darbietung überraschen lassen....
Martin
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