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Frankfurt/Main, 22./23.03.2002 »


Noch ungewöhnlicher: Diesmal war gar keine weite Anreise nötig, ein Heimspiel sozusagen. Jedoch war dies mit das stressigste Erlebnis - schließlich mußte man den stadtverwaltungs- orientierten Gegebenheiten wie z.B. Öffnungs- zeiten Folge leisten.
Nichtsdestotrotz kamen wir zu unserem Soundcheck - ein besonderes Erlebnis dabei: die beste Akustik, die man sich vorstellen kann!!!
Einzig die Einrichtung der Lichtverhältnisse gestaltete sich schwierig: Kerzen waren diesmal gar nicht erlaubt und die voreingestellte
Raumbeleuchtung erwies sich als äußerst unflexibel. Schließlich, wie sollte es auch anders sein, fanden wir auch hier eine akzeptable Lösung.
Konzertbeginn: Dank Sonja hatten Toby und ich einen Anhaltspunkt, wo in welchem Lied wir uns gerade befanden, naja - einmal war´s nötig, ansonsten erlebten wir ein schönes Konzert mit spontan abgeänderter Setlist. Fazit: Man spürte, daß man sich an die langen Fahrten vor dem Konzert gewöhnt hatte...

Samstag, 23.03.
Die Anspannung des letzten Tages war zwar noch deutlich in den Knochen zu spüren, aber wir waren deutlich ruhiger, zumindest ich.
Dann war es so weit: Das letzte Konzert der Winterreise. Und es sollte sich als würdiger Abschluß erweisen: Die Setlist stand, der Sound war brilliant und Sonja sang so intensiv wie es Persephone persönlich nicht besser hingekriegt hätte. Das dankbare Publikum überraschte mit deutlich langem Applaus, was uns noch vorantrieb - und in "Coming Home" als Schlußlied der Winterreise seinen Höhepunkt fand.
Motiviert und frisch gestärkt mit der neuen, allerersten Live-Erfahrung bei PERSEPHONE darf man gespannt auf kommende Konzerte blicken und sich von der dann neuen Darbietung überraschen lassen....

Martin

   
             
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